Sofie ist eine Schülerin der Klasse 7 A. Sie wohnt am Rand von Taering, in der Nähe des Sägewerks. Mit ihrer hartnäckigen Art, gehört sie zu den treibenden Personen in der Geschichte. Sie ist die Erste, die von zwei Pflaumen von Pierre Anthon getroffen wird und danach anfängt, mit ihm zu diskutieren. Sie ist selbstbewusst und lässt sich nichts gefallen. Die Idee mit dem Berg der Bedeutung stammt von ihr. Sie hält auch noch an der Idee fest, wenn alle anderen Zweifel haben. „Sofie hielt als Einzige stand. Und schliesslich war es nur noch ihr blasses Gesicht und ihre brennenden Augen, die uns andere davon abhielten, aufzugeben.“ (S. 121)
Sofie ist eine der letzten, die etwas opfern muss, und zwar ihre Unschuld. Sie begegnet dem damit, dass sich gefühlskalt wird. Sie koppelt sich ab und lässt es geschehen. Danach ist sie unnahbar.
Sofie wählt als nächste Person Kai, der Jesus am Kreuz opfern soll.